Informationen

Geschichte und Struktur der Ortsgemeinde

Immert ist eine ländliche Wohngemeinde und liegt östlich von Thalfang in einer Höhe von 470 m über NN direkt an der weit bekannten Hunsrückhöhenstraße (B327).

DSC_1181Seit dem 12. Jh. war Immert Teil der Mark Thalfang. Um 1800 kam der Ort durch die französische Revolution unter französische Herrschaft. 1814 wurde er Teil des Königreichs Preußen. Seit 1947 ist Immert Teil des damals neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.

Die Erwähnung der Mark Thalfang als “talevangero marca” in einem Schriftstück aus dem Jahr 1112 nach Christus wird auch als die älteste Urkunde für den Bestand von Immert gewertet. Ältere Funde sind in der Gemarkung der Ortsgemeinde Immert bisher nicht gemacht worden.

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Lage

Immert liegt innerhalb der Hermeskeiler Mulde, einer naturräumlichen Untereinheit der Hunsrück-Hochfläche auf einer Kammlage ca. 460 m ü. NN in geringer Entfernung zur Hunsrückhöhenstraße (B 327).
Nur wenige Kilometer trennen Immert von Thalfang, wo sich Schulen, Ärzte, Schwimmbad und Einkaufsmöglichkeiten befinden.
Gut ausgebaute Straßen ermöglichen ein schnelles Erreichen der Orte Morbach, Hermeskeil, Trier und auch des Flughafens Frankfurt Hahn.

Geografische Position:    49.7666700 / 7.0166700

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Daten und Fakten
Die Ortsgemeinde Immert gehört zu der im Rahmen der Verwaltungsreform im Jahr 1969 gegründeten Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf und zählt 158 Einwohner (Stand: 2012). Weiterhin sind 10 Personen mit Nebenwohnsitz gemeldet.
Das Gemeindegebiet hat eine Größe von 314 ha, davon 74 ha Wald- und 204 ha Landwirtschaftlich genutzte Flächen.

Ortsbürgermeisterin: Heike Marx-Knop
Postleitzahl:                 54426
Landkreis:                   Bernkastel-Wittlich
Verwaltung durch:     Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf
Autokennzeichen:      WIL, BKS
Vorwahl:                      06504
Gemeindeschlüssel:   07 2 31 064

Blick auf Immert

Wappen

Im Jahr 1986 entschloss sich die Ortsgemeinde Immert zur Einführung eines Wappens. Die Genehmigung hierzu wurde noch im selben Jahr vom damaligen Regierungspräsidenten erteilt.
Wappenbeschreibung:
In Gold ein Silber und Blau gerauteter Schräglinksbalken, belegt mit einem blaubewehrten und -gezungten Löwen.

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Wappenerklärung:
Der rote, blaubewehrte Löwe auf goldenem Grund ist das Zeichen der Wild- und Rheingrafen. Der blau-silberne Schrägbalken steht für eine ehemalige Grenzstelle in Ortsnähe, “Barriere” genannt.